Montag, 16. Februar 2015

Montag und so

Ihr Lieben,
hat sich bei euch auch wieder der allgemeine Wahnsinn breit gemacht?  Bei mir heute Kind eins viertel vor neun in der Kita abgeben und mit Kind zwei zu Hause irgendwo die vier Wände wiederfinden. Dann gibt es bei uns montags einen neuen Programmpunkt: ich geh eine Stunde auf Arbeit.  Mit dem kleinen Fräulein und eoner großen Tasche Spielzeug.  Habz ehrlich: es klappte schon zweimal richtig gut.  Es ist so toll. Es wird reihum gelobt, wie lieb und ruhig sie doch ist. Kein Dauerzustand.  Ab April läuft die Kita an, aber doch toll, dass es auch so gehen kann.
Grad noch schnell Mittagessen gezaubert, schonwieder aif dem Sprung zum Abholen. Ach und beim Bäcker ein paar Berliner holen,  wäre gut. Dann nach einem Kaffee mit den Kindern zum Sport.  Der beste aller Männer muss sich heute die Leiden der Eltern anhören. Besonsers bbeliebt: Eltern machen Termine,  um den Nebenfacjlehrer mal kennen zu lernen.  Ja nee, ist ja bald Tag der offenen Tür !?

Liebe Grüße,
Pauline

Samstag, 14. Februar 2015

Flüsterfuchs und Krebs-hilfe

Guten Morgen,  ihr lieben LeserInnen,

irritierender Posttitel. Mh. Männe und ich hatten einen grandiosen Abend mit Michael Krebs. Kabarettist. Da ich inzwischen so voll aus der Kultur raus bin, weiß ich garnicht, ob mein Posttitel da jetzt eher ein Runninggag oder doch ein Insider ist. Wie dem auch sei: großartige Stimmung.  Tolles Programm. Drei Stunden Unterhaltung.  So ganz Erwachsen. Wobei ich als Konzertfreund die Pause mittendrin etwas befremdlich fand. Aber gut. Passte zum Altersschnitt. Ansonsten fürs nächste Mal merken: zweiter Rang erste Reihe ist nicht so für Menschen mit Höhenangst.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Pauline

Samstag, 20. Dezember 2014

Und was lest ihr zur Weihnachtszeit?

So ihr Lieben,

damit das nicht gleich völlig einschläft, hier die Einlösung meines Versprechens:

Wir lesen ja eigentlich immer gern Bücher. Oder hören Hörspiele. Die Kinder bevorzugen beides gleichzeitig. Das kann man gut finden, muss man aber nicht.
Der liebste Bücherstapel zur Adventszeit sieht hier so aus:



Und damit ihr vor eurem Bildschirmen nicht um die Leselupe von Oma bitten müsst, eine kurze Auflistung, was ihr da genau seht:

1. She and Him - A very She and Him Christmas
Mehr  oder weniger traditionelle amerikanische Weihnachtslieder. Also nicht so meins. Eigentlich. Hier allerdings mit der sehr angenehm-sympathischen Stimme von Zooey Deschanel. Ich muss jetzt nicht weiter erwähnen, dass die anderen Alben hier auch gern gehört werden. Eine hörenswerte Abwechslung zu Rolf Zuckowski und Oh du fröhliche.

2. Conni feiert Weihnachten
Mh. Ja, für Fans von Hauptsätzen. Conni wird  ja sehr kontrovers diskutiert. Das Fräulein liebt es. Der Große auch. Und somit zählt kein Kontra.

3. Vom Nikolaus gebracht: Ritter Rost feiert Weihnachten
Wir alle mögen Ritter Rost. Die Melodien sind eingängig und nicht so weichgeblubbert wie viele andere Kindermusiken. Dazu lustige Texte, manchmal auch etwas erwachsener. Jetzt auch zu Weihnachten. Wobei, wenn man ehrlich ist. Die Geschichte wirkt eher so, als sei es ein Zufall, dass grad eben Weihnachten ist. Aber auch das ist sehr charmant. (Spoiler: Der kleine Baum und die kleinen Geschenke gewinnen).

4. Der Essener Adventskalender
Den krieg ich jedes Jahr aus der Heimat geschickt. Nein, ich komm nicht aus Essen. Aber  in der Heimatgemeinde wird der eben verkauft. Jeden Tag eine Geschichte, Bastelei, Rezept, Idee, Gedankenanstoß... Manche Tage gefallen besser als andere. Dieses Jahr finde ich ihn sehr erwachsen. Der Junior fordert sich die nächste Seite zum Kaffeetrinken ein. Das ist ein sehr schönes Ritual.

5. Kinder backen Weihnachtssachen
Enthält viele schöne Ideen, die man wirklich kinderleicht umsetzen kann. Vorallem kleine Geschenke aus der Küche. Ich denke, dass meiste kann man sich auch im Internet zusammensuchen. Wir bekamen es geschenkt.

6. Rotraut Susanne Berners Winter-Wimmelbuch
Wimmelbuch geht immer. Frau Berner stellt in der gesamten Reihe immer wieder  die selben Menschen in die gleichen Kulissen. Verändernd nach Jahreszeit oder für den Sommer auch noch als Nachtwimmelbuch. Schön. Es tut seinen Dienst wie viele andere Wimmelbücher auch. Neulich sah ich ein Wimmelbuch im Buchladen, dass auf enddezemberliche Feste in verschiedenen Kulturen eingeht. Diese werden bebildert und auf den Umschlagseiten nochmal in Worten vorgestellt. Ich fand die Idee toll. Zur Umsetzung kann ich nicht viel sagen. Mir wurde vom Ankauf des dritten Weihnachtswimmelbuch vom Männe abgeraten.

Ich hab die zwei Bücher dazwischen nicht vergessen.


links: Mein großes Weihnachtsbuch
Damit bin ich großgeworden. Es führt mit 24 kurzen Geschichten über das Englein Plotsch Kinder durch die Adventszeit. Ergänzt wird es mit vier längeren Geschichten. Je nach Ausgabe des Buches variieren diese. Und das ist das Gemeine. Das Buch wird schon länger nicht gedruckt. Jeder kennt es. Angebote im Auktionshaus sind rar und wenn dann teuer. Mitte der 90er wurden diese Bücher für fünf Mark auf dem Krabbeltisch verramscht. Meines hat fast das zehnfache gekostet. Aber ich hätte es meinen Kindern nicht vorenthalten wollen. Die Geschichten gibt es auch im Netz. Eine der Sonntagsgeschichten war diesen Dezember als Sonderdruck bei einem der großen Discounter erhältlich.
Bei uns werden die Geschichten zum Schlafengehen vorgelesen. Und der Junior besteht da auch drauf.

rechts. Weihnachten mit Astrid Lindgren
Oh, ich liebe es. Ich liebe es. Ich liebe es. Ja, ich weiß diese drei Worte werden heutzutage zu viel verwendet. Von mir eigentlich nicht. Dieses Buch ist so schön. Es sprüht voll der guten Bullerbüwärme, die der gute Deutsche so liebt. Bis jetzt  mein absolutes Highlight: Die Weihnachtsgeschichte ohne Gloria und Engel dafür im verschneiten Smalland. Denn das besondere ist die Geburt selbst. Nicht das ganze Tamtam drumherm.
Außerdem trifft man auf so viele kleine Alltagshelden, die man aus anderen Astrid Lindgren Büchern kennt. Und für mich sind auch einige Neue hinzugekommen.

So, jetzt bin ich neugierig. Was wird bei euch gelesen? Gibt es Rituale zum Vorlesen? Oder besondere Hörspiele oder Lieder?

Liebe Grüße und einen schönen vierten Advent!
Pauline

Freitag, 12. Dezember 2014

Dunkel

Guten Tag ihr Lieben,

"Dunkel" passt heute gleich mehrfach. Hier war es lange Dunkel, weil einfach nichts passierte. Und draußen ist es dunkel. Ach nee!? Doch, doch. Bei eurem Fenster, nicht?

Aber diese Zeit  ist so besonders. Wir wohnen und leben hier auf dem Land. Und da merkt man besonders, dass es auf die ruhige Zeit im Jahr zugeht. Der Hof bleibt früh öfter Mal dunkel.  Denn von Mitte/Ende Dezember bis irgendwann im Januar fährt kaum ein Traktor. Die Scheune bleibt zu. Es ist ruhig. Das emsige Treiben der Ernte von Sommer und Herbst ist vorbei. So wie bei vielen von euch ja auch die Gartenarbeit nur noch auf wenige Tätigkeiten beschränkt  ist. Wir -Premiere!- beschneiden gerade nach und nach noch unsere Obstbäume. Die Bohnen müssten noch gekappt und das Rankgestell in den Keller gebracht.

Genau deshalb ist es hier so ruhig gewesen. Der Alltag. Und die wenige Zeit, die blieb, hätte ich gern mit euch geteilt. Aber ehrlich gestanden, habe ich das ein klein weniger lieber mit Kindern, Familie, Freunden, Haus und Garten. Und so war es dann auch.

Und ein weiteres Geständnis: Mir fehlte die Zeit nicht nur zum Bloggen, sondern auch zum Nähen, Stricken etc. Mit dem Dezember endete allerdings die Gartenzeit nun wirklich (Ende November konnten wir noch eine ganze Fuhre Bohnen ernten). Der Junior wollte unbedingt wieder in der Kita essen und länger spielen. So, bleiben 3 grandiose Stunden mehr Zeit mit dem Fräulein, für ein bisschen mehr  Freiraum. Und ja, ich verbringe unglaublich gern Zeit mit meinen beiden Kindern. Aber -um-9-hin-3Stunden-für-kochen-putzen-aufräumen-Wäsche-einkaufen-Kind-abholen-und-besonderes halte ich für sehr anstrengend. Ich weiß, dass es ein recht großer Teil hier als normal ansieht und alles andere Kinderabschieben darstellt. Aber hey, ich komme von woanders weg (so sachte man uns das im Westfälischen) und wurde anders sozialisiert. ICH kann damit gut leben.

Trotzdem haben wir unsere Ordnung gefunden. Und ich meine Zufriedenheit. Ich bin hier so gut integriert, dass ich mich sogar manchmal frage, wie das denn arbeitende Mütter ( jaja, ich weiß. Hausarbeit ist auch Arbeit. Aber jetzt mal ganz ehrlich...!?) schaffen.

Ich schweife ab. Wir waren bei "schönem Landleben. Dem Ablauf und Rhythmus der Natur folgend und der Dunkelheit". Ihr erinnert euch? Und dann wollte ich euch noch lang und breit vom schönen Kerzenlicht bereits am Morgen. Dem Rauschen des Windes in der Nacht. Dem Vorlesen in der Adventszeit erzählen. Aber  wisst ihr was? Ich bin ganz mutig. Der Tagesablauf ist  jetzt gebongt. Und er lässt die Vermutung nahe, dass Zeit bleibt, wieder  öfter zu schreiben. Und dann bekommt ihr beim nächsten Mal "the very best of Adventsgeschichten" erzählt.

Euch einen schönen Freitag!
Liebe Grüße,
Pauline

Montag, 4. August 2014

Was machst du, wenn ich groß bin?

Ich weiß,  der Titel ist geklaut,  aber da Gespräch gestern abend war zu süß:
Junior: Mamaaa, weißt du waaas?
Mama: Was denn?
Junior;: Wenn ich groß bin,  will ich Arzt werden.
Mama: Oh schön,  was denn für ein Arzt?
Junior: Ein Arzt, der die Babys auf die Welt holt.
Mama: Also ein Frauenarzt?
Junior: Nein, ich werd doch ein Mann!
Mama: Aber Süßer,  du kannst auch als Mann Frauenarzt sein.

Mh, ich befürchte, so richtig geglaubt hat er mir das nicht. Aber er möchte immernoch der Arzt werden,  der die Babys holt.

Liebe Grüße,
Pauline

Freitag, 18. Juli 2014

Hingabe

Hallo ihr Lieben,

ich verweile schon eine ganze Zeit als Hausfrau und Mutter. Mein Tag  ist gerammelt voll mit Dingen, die eine arbeitende Mutter auch schaffen muss/kann/sollte. Ich erwarte trotzdem von meinem Mann auch seinen Beitrag im Haushalt zu erbringen. Nein, ich zwinge ihn nicht oder fordere es ein. Jeder macht einfach, was er schafft und was am Ende von 24 Stunden nicht erledigt  ist, war einfach nicht wichtig genug bzw. die Prioritäten für andere Dinge eilender.
Aber oft hadere ich mit mir. Ob ich nicht mehr schaffen müsste, am Ende des Tages nicht  mehr  Ergebnis vorhanden sein sollte. "Nur" Kinderhüten nicht das Ziel aller Dinge sein kann.
Ich habe liebe Freunde und Familie. Wenn ich das Rätsel nicht beenden kann, wie es sein kann, dass hier Arbeit liegen bleibt und ich noch nicht mal arbeiten gehe. Wie das alles funktionieren soll (kurzfristige Terminänderungen beim Männe sind wöchentlich an der Tagesordnung), wenn ich wieder arbeiten gehe, dann springen sie ein. Beruhigen mich, dass alles seinen Weg finden wird. Und ich doch in Elternzeit bin, es also ein andauernder Zustand bleiben wird. Dass ich die Zeit genießen und nutzen soll - aber bestimmt keine Hau- und Hofzeit ist. usw.
Ich weiß, dass es einigen von Euch genauso geht. Ganz bestimmt. Ich weiß, dass es im Freundeskreis genug Mütter gibt, die ihre Leistung als "unzureichend" betiteln würden.
So und neulich stieß ich auf einen Post einer Bloggerin. Ich fand ihn zu pathetisch und autoritär geschrieben. Aber es ging um Hingabe. Darum, egal, was man macht, es mit vollem Einsatz zu tun. Seit einer Woche trage ich dieses Wort in mir. Und es war wieder viel zu erledigen, was am Ende des Tages keiner sieht. Aber es hilft. Die Dinge, die ich tue, haben meine volle Aufmerksamkeit. Deshalb wollte ich Euch das Wort auch mal dalassen.

Hingabe.

Liebe Grüße,
Pauline 

Montag, 14. Juli 2014

Der beste Jäger der Welt

Am Frühstückstisch.
Radio: ".... und Götze SCHIIIIIIEEEEßT!"
Junior voller Begeisterung: "... und der  ist jetzt der beste Jäger der Welt!!"
Ich: ????
Junior leicht genervt: "Na, hörst du nicht zu? Der ist der beste Jäger der WELT!"
Ich: ratter, ratter, ratter (hab dem Radio eh nicht so genau zu gehört) ratter, ratter. AH!


Euch einen schönen Wochenstart,
Pauline