Montag, 14. April 2014

Das Leben

Ich habe euch hier nicht vergessen. Im Gegenteil, ich denke ganz oft an euch und wenn ihr dieses oder jenes hier sehen könntet. Hach. Und dann hat wieder niemand ein Foto gemacht.
Es hat uns im Griff. Glücklicherweise auf seine schönste Art und Weise. Wir genießen das zeitige Frühjahr erstmalig mit eigenem Garten. Das bedeutet in erster Linie eine große Grünfläche in ein bisschen Gartenboden zu verwandeln. Und da ist schon so einiges passiert.
Ich würde gern behaupten, im Garten bin ich der Crack. Aber nein. Wir pflanzen, was uns gefällt. Wir schauen grob auf die Standortbedingungen, aber was bei dem Einen noch im Schatten funktionieren geht beim Anderen in der Sonne ein... Zumindest der Große darf auch immer Mal mit aussuchen. Und was Bestand hat, darf bleiben. Die Primeln hat es bereits nach 5 Wochen in zerlegt.
Wir genießen das. Die Natur jeden Tag zu sehen und zu spüren, wie sich alles verwandelt, wie die Blüten sprießen, die Tulpen sich durch den Boden bohren und wachsen. Einfach so ganz nah dran sein. Hach, es ist so schön.
Zwischendurch pausieren, um draußen zu essen. Männe nimmt ab und an seine Arbeit mit raus. Die Kinder haben einen Sandkasten bekommen. Besuch ist auch des öfteren da - und es fühlt sich alles so richtig an.






Euch ganz sonnige Grüße,
Pauline

Dienstag, 11. Februar 2014

So ist das, wenn man Groß ist.

Kennt ihr den Kindersatz: "Wenn ich mal groß bin?". Irgendwie scheint der eine Nichtexistente Welt zu beschreiben. Irgendwie dachte ich immer, ich bin mein Betsimmer, wenn ich groß bin. Es mag sein, dass ich mein Los selbst gewählt habe. Aber ist es nicht genauso, wie auf  dem Rummel. Nur weil man es wählt, weiß ich doch noch lange nicht, was sich dahinter versteckt? Gewinn oder Niete?

Gut, eine echte Niete hatte ich in letzter Zeit nicht. Man verliert mal was, bekommt einen Schnupfen... Gewonnen habe ich viel. Aber was die Gewinne bedeuten, bekommen wir jeden Tag wieder zu spüren.
Weil ich jetzt nicht melodramatisch werden wollte, sondern nur einen Einstieg brauchte, um euch JETZT ERST ein paar Weihnachtsgeschenke der Kinder zu zeigen, kommen hier die Bilder.

Das Fräulein bekam zum ersten Geburtstag einen Puppenwagen. Unser Plan war ganz simpel: Sie hat an Kinderspielzeug ihres Alters dank Bruder fast alles. Also "Mädchenkram". Jetzt der Puppenwagen Weihnachten die Puppe. Denkste. Als ich das einmal kurz bei der Oma ansprach ("Hach, diese Waldorfpuppen sind so schön..."), bekam ich ein Kaufverbot. Mist. Also wieder Kopf zermatern.



Für den Junior stapelten sich hier die Geschenke: Trecker für den Garten, großer Autospielteppich (ok, das Fräulein hat von beidem auch was). Aber was bekommt ein Mädel? Irgendwann machte es klick. Ich sammelte das größte Stoffstück aus der Sammlung. Trank mit dem Männe einen großen Schluck Wein und wir zeichneten und schnitten.Nach einem kleinen Rechenfehler, den wir vor dem ersten Schnitt merkten und zwei Nähvormittagen, war das Geschenk fertig.


Es fehlen noch ein paar Kuschelkissen. Vielleicht auch eine genau passende Decke (vielleicht sogar mit Isolierschicht drunter... für den Garten?). Aber es ist heißgeliebt. Es hat auch ein Fenster. Aber das musste erstmal mit KamSnaps verschlossen werden, da das Fräulein es für einen geheimen Ausgang  hielt.... DasNähen hat richtig Spaß gemacht und Lust auf mehr... Inzwischen hat das Fräulein auch einen neuen Übergangsanzug, aber so richtig bin ich noch nicht wieder reingekommen. Dabei liegt das Nähzimmer direkt neben dem Kinderzimmer und macht echt Spaß...

Euch liebe Grüße,
Pauline

Mittwoch, 22. Januar 2014

Who`s next?

So ihr Lieben,

ich fühl mich grad voll "in" mit meiner achso stylishen Technik.... Ich hab also ein neues Handy. So eins, was die Welt ins Wohnzimmer holt (oder mich nicht mehr raus lässt).
So und nu? Knattert unsere Waschmaschine und macht kurzer Hand nichts mehr *grummel*. Da der Junior heute zu Hause ist, die Kinder kurzerhand spielen geschickt (Rabenmutter ich... aber ohne Waschmaschine!?). Keilriehmen ab. Kein Problem. Mach mer wieder dran. Probelauf. Keilriehem ab. Die große Suchmaschine gefragt. Auch ob da in der Trommel soviel....?! Nein, natürlich nicht. Kurze Diagnose: Maschine im A***. Zeit für ne Neue. Hachja, billig kauft man immer zweimal... Wobei wir vor der eine gaaanz niedrigpreisige hatten. und die haben wir dann verschenkt - glaube ich!?
Nuja, also nochmal Suchmaschine, Testberichte und Erfahrungen studiert - jetzt soll nächsten DIENSTAG(!?) die neue Waschmaschine kommen. Das wird ein Spaß.
Die Erfahrung Vieler zeigt, es gehen immer drei Sachen kaputt. Also Aufruf zur Self Fulfilling Prophecy: Who's next!?

Liebe Grüße,
Pauline

Freitag, 17. Januar 2014

runde Zucchini

Heute Mal etwas Einfaches zum Nachkochen. Ich esse viel Vegetarisch, was an der bewussten Etscheidung, aber auch am Gecshmack liegt. Ich habe nie gern Fleisch gegessen, mag den Geruch beim Anbraten nicht und finde den ökologisch und gesundheitlichen Aspekt nicht vernachlässigenswert.
Letzte Woche sah ich in unserem Supermarkt das erste Mal runde Zucchini. Und da sie auch noch günstiger waren, als die normalen, durften gleich Mal 3 Stück mit. Die Erfahrung zeigte, dass diese für 2 Personen locker reichten.


Außerdem landeten Im Warenkorb eine Handvoll Tomaten und eine Aubergine. Zu Hause hatte ich 2 Zwiebeln, Knoblauch, Weißwein, 2 EL Zucker, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Butter zum Braten und etwas Parmesan (wobei er tatsächlich nicht viel für das Gericht tut). Achja und Reis als Beilage.
Und werdas Ganze nachkochen mag:
Zucchini und Aubergine waschen, putzen und halbieren. Oberflächen mit Öl reichlich Salz und Pfeffer bestreuen (wobei man die Würze jeder Zeit  an anderer Stelle nachholen kann). Auf  ein Backblech in den Ofen packen. Die Auberginen mit der Schnittfläche nach unten, die Zucchini nach oben. Bei 180-200°C ca 20-25 Minuten (die Aubergine sollte sich leicht eindrücken lassen).
Zwiebeln schälen und in feine Streifen, Ringe, Stücke schneiden. Knoblauch hacken. Tomaten stückeln. Butter in Pfanne schmelzen. Erst Zwiebeln, später Knoblauch rein. Mit Zucker bestreuen, Tomaten hinzu. Wenn das Ganze leicht angeschwenkt ist mit einem ordentichen Schluck Weißwein übergießen. Einkochen lassen. Zur Seite stellen.
Den Reis nebenbei zubereiten.
Die Auberginenhälften mit dem Löffel auskratzen, fein schneiden/hacken. Zucchinihälften leicht aushölen. Damit nichts wegkommt auch das Ausgehölte fein schneiden. Jetzt noch die Zwiebelmasse unterrühren, abschmecken, wieder in die Zucchinihälften füllen. Eventuell noch mit Parmesan betsreuen und nochmal kurz in den Ofen packen.
Lasst es euch schmecken.

Heute gab es übrigens Ofengemüse in der Zusammenstellung Kartoffel, Zwiebel, Karotten und Rote Bete. Ich empfehle bei Roter Bete etwas mehr Öl und bei der Soße etwas mit Süße, da rote Bete einen leicht bitteren Geschmack hat.

Liebe Grüße,
Pauline

Mittwoch, 15. Januar 2014

Kinderarmut und der demographische Wandel

Ich bin ein ausgerägtes Morgenmuffeltier. Mit einem Lehrer für Politik verheiratet, gehört die Lektüre der Tageszeitung zum Frühstück wie der Kaffee auch.
Und heute Morgen schon der erste Aufreger: Steuererhöhung für/gegen Kinderarmut. Mhpf. Versteht mich nicht falsch. Ich bin definitiv gegen Kinderarmut und für Chancengleichheit. Ich bin auch für mehr Fahrradfahren und für die höhere zweckgebundene Versteuerung von Benzin (soviele wie noch zum Zigarettenkaufen/Bäcker mit dem Auto fahern, scheint es ja noch zu gehen). Aber ganz ehrlich. Sollten wir inzwsichen nicht andere Möglichkeiten finden, als eine Steuer. Zumal eine Steuer nie zweckgebunden eingenommen werden kann. Sie landet in den großen Töpfen und wird fleißig verteilt.
Bis vor garnicht allzulanger Zeit dachte ich, dass der demographische Wandel ein Problem der Renten sei. Oder auch das darauffolgende Fehlen von Seniorenabgabestätten (wahlweise Pflege oder Krankenhaus). Oder die fehlenden VHS-Kurse, um all die mobilen Älteren zu beschäftigen (wer  hat denn heute schon mit 65 Enkelkinder?). Nein, neben der Tatsache, dass sich "die Alten" in dieser Gesellschaft diskriminiert fühlen (von wem denn, liegt das Durchschnittsalter der Deutschen doch bereits bei 43,7 Jahren -Tendenz steigend), da ihnen keiner mehr einen Kredit geben möchte und die Seniorenrabatte auch immer mehr abgeschafft werden (wie Familienkarten übrigens auch) wir werden eine Demokratie der Alten. So lohnt es sich für jede Partei Wahlversprechen an die Senioren zu vergeben, da mit deren Stimmen schneller zu gewinnen ist als mit den mühseligen klein-klein der jüngeren Generationen.  Außerdem bestehen die großen Parteien zu ganz beachtlichen Teilen aus der ü50 Generation. Nun lastet einem gewissen Alter leider auch das Klischee an, Entscheidungen zu eigem Gunsten zu treffen. Wirklich ein Klischee (klick zum Beispiel hier)? Welche Entscheidung sind denn in den Koalitionsverträgen festgelegt. Rente und Rente - nein, für eventuelle Teilzeitmaßnahme reicht das Geld nicht. Achja, Kinderarmut? Haben wir nicht, brauchen wir nicht. Steht in keinem Koalitionsvertrag.
Zum eigentlichen Problem: Wie sollte eine Steuer bei Kinderarmut denn verteilt werden? An die Eltern (*Ironieon*aber bitte nicht an die bösen Hartzer, die verkonsumieren doch alles nur auf eigene Kosten*Ironieoff*)? Als Materialleistungen und Gutscheine an die Kinder? Sind wir mal ganz ehrlich. Es gibt in Deutschland ein recht großes Hilfsnetz. Gespannt von vielen Freiwilligen, von Vereinen und (auffälligerweise nur) von kleinen Parteien. Und was fehlt? Geld! Nicht nur dass, es eh zu wenigist, wurde es auch vieler Orts noch von Kommunen dieser Bereich deutlich gesenkt (Google bietet einiges dazu). Wäre es doch ein Einfaches das bestehende erstmal zu erhalten/auszubauen und Grundsätzliches der Chancengleichheit zu fördern (kostenfreie Kitaplätze, vernünftige Betreuungsschlüssel und Zeitkontigente)....
So genug polemisiert und Schuld zugewiesen. Ich geh weiter über meine "Karriere in Teilzeit" nachdenken.

Liebe Grüße,
Pauline

Dienstag, 14. Januar 2014

Zum Glück ist bald morgen...

denn heute scheint nicht mein Tag zu sein.
Heute war mein aufgeregt erwarteter zweiter Termin beim Arbeitgeber bezüglich Arbeitszeitveränderung nach Ende der zwei Jahre Elternzeit. Ich hab letztens schon bei meiner Vorgesetzten vorgesprochen, die Verständnis zeigt, aber mich doch schon auf das mögliche dritte Jahr hinwies (wobei uns das Zeitproblem vermutlich noch ein paar Jahre begleiten wird). Nunja, am Telefon erklärte ich in der Verwaltung schon mein Anliegen. Und heute vor Ort (sind ja nur 40 Minuten eine Fahrtstrecke) sollte ich das auch nochmals wiederholen. Es wurde Verständnis signalisiert, aber auch das meine Wünsche UNMÖGLICH sind. Trotz mehrerer Angebote (mir war vorweg schon klar, dass es nicht einfach werden würde) meinerseits - ich war wirklich vorbereitet. Ich wurde nur darauf hingewiesen, dass Arbeitszeiten und Schichten in meinem Arbeitsvertrag ständen, das alles damals zum Vorstellungsgespräch bewusst so gesagt wurde. Punkt. Da fiel mir nur der Satz eines Interviewpartners im Radio neulich ein: "Nicht die Wirtschaft ist familienfreundlicher geworden, sondern die Familien wirtschaftsfreundlicher".
So und weil das allein für einen Tag nicht reicht, musste ich meine Enttäuschung (ehrlich, eigentlich hatte ich schon ein wenig damit gerechnet) am Handy loswerden. Und seitdem wurde es nicht wieder gesehen. Es ist WEG. Ich weiß noch, wie ich es in der Hand hatte und (wie ich dachte) in die Jackentasche packte... weg. Das natürlich auch erst wieder zu Hause festgestellt. Und deshalb nochmals 80km fahren!? Es ist ein uraltes Handy, das lohnt sich nicht. Schade wäre es um ein paar Bilder, die drauf sind und eben die Geburtstage (nachdem wir beim Umzug schon unseren Geburtstagskalender verloren haben).
Ach menno. Ich zieh mich jetzt zu Schokolade, Früchtetee und Strickzeug zurück.

Euch einen schönen Abend,
Pauline

Freitag, 10. Januar 2014

Kinderbücher/Bilderbücher

Hach, ihr Lieben,

ich bin so verliebt. In die großartige Kinderbücherauswahl an unserem neuen Wohnort. Es durften schon so Einige mit nach Hause oder wurden verschenkt. Und weil ich nicht weiß, ob ihr alle so tolle Buchhandlungen habt und es jetzt doch noch kalt werden soll (ideal zum im-Bett-Büchervorlesen), möchte ich euch an den Besten teilhaben lassen:

1. erst seit zwei Monaten bei uns, aber schon 500.000 Mal gelesen: "Prima Monster! oder Schafe zählen ist blöd!" Traumhaft schöne Einschlafgeschichte von Mia und ihrem Papa, der eignetlich nur schnell Schafezählen und Mia im Bett haben will. Mia mag lieber Monster zählen. Da sie (im Gegenteil zu Schafen) nicht weiß, wie das einzelne Monster aussieht, muss Papa es ganz genau beschreiben "Aber es soll ein Mädchen sein! Und nicht rosa! Rosa ist auch doof!"
2. "Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne". Eine tolle erste Abenteuergeschichte, die mit einer verschwommenen Flaschenpost und einem verschwundenen Bürgermeister beginnt. Wunderschöne Bilder auf manchen Seiten sehr übersichtlicher Text, sodass auch Bilder in Ruhe entdeckt werden können. Die haben wirklich viele Details. Der Nachfolger "Herr Rumpelpumpel fliegt weg" liegt seit heute in unserem Bücherregal. Ist schön kurz und auch in einem Zug als Gutenachtgeschichte lesbar. Ich finde es wichtig, dass auch den Eltern die Bücher gefallen, denn nur so liest man auch gerne vor.
3. "Im Garten der Pusteblumen" und "Die große Wörterfabrik" wurden dieses Jahr zu Weihnachten veschenkt. Ich fand diese Bücher sehr bezaubernd, kann aber nicht sagen, wie sie auf Kinder wirken. Vielleicht sind diese Bücher auch eher für das Kind in jedem von uns geeignet.
4. "Schneewittchen" gezeichnet von Benjamin Lacombe kann ich mir auch nicht recht bei Kindern vorstellen. Gab es für einen lieben (fast) erwachsenen Menschen zu Weihnachten. Sehr intensive Bilder und gut geegnet für Menschen, die Schönes und Ästhetisches mögen - oder auch einfach nur gute Zeichnungen. Ich fands toll!
5. Jetzt hätte ich fast eines der wunderbarsten Bücher vergessen: "Die schlaue kleine Hexe". Einfach nur Hach. Die Verse werden nach jedem Lesen immer wieder gesagt. Die zusätzlichen Umblätterseiten, die zeigen, was passiert, wennd er Zauberspruch aufgesagt wurde. Und schließlich die Lösung und der Brief, der extra beiliegt. Wunder-, wunderschön.


Beim Durchstöbern heute und grade auch bei Amazon gab es noch seo einige Wünsche mehr. Ob die alle in unseren Bücherregalen landen, werden wir sehen. Da wir uns als Erwachsene bei Büchern und CDs selten Kaufstopps auferlegen, gilt das irgendwie auch für die Kinder....

Habt ihr noch ein unbedingtes "must have"?

Liebe Grüße,
Pauline